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Ich habe das Buch „Kasino-Kapitalismus“ von Prof. Hans-Werner Sinn über die Finanzkrise gelesen, um ein besseres Verständnis für die aktuelle Krise zu bekommen.

Das Buch von Prof. Sinn hat mich sicherlich weitergebracht, einiges ist mir aber nach wie vor nicht 100%ig klar. In den folgenden Blog-Beiträgen versuche ich verschiedene Aspekte zum Thema Finanzkrise zu beleuchten. Falls jemand etwas ergänzen oder richtig stellen möchte, freue ich mich über Kommentare.

In diesem Blog-Beitrag werde ich über die Besonderheiten US-amerikanischer Hypotheken schreiben. Insgesamt werde ich wohl  in den nächsten Tagen und Wochen 11 Beiträge zum Thema Finanzkrise veröffentlichen:

  • Teil 1: US-Hypotheken sind rgressfrei
  • Teil 2: Der Community Reinvestment Act von 1995
  • Teil 3: Die Bloos-Regel (nach Prof. Sinn)
  • Teil 4: Kritik an Prof. Sinns Erklärungen
  • Teil 5: Mortgage-Backed Securities (MBS)
  • Teil 6: Collaterized Debt Obligations (CDOs)
  • Teil 7: Bilanzregeln
  • Teil 8: Zweckgeselschaften und Hedgefonds
  • Teil 9: Chronologie der Finanzkrise (Daten und Fakten)
  • Teil 10: Zusammenfassung und Erklärungsversuch
  • Teil 11: Lehren für die Zukunft

Wie jeder weiß, hat die Finanzkrise ihren Ursprung in amerikanischen Hypothekenkrediten. Deswegen werde ich mit diesem Thema beginnen…

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CB064942Ein guter Bekannter von mir, Herr F., reist beruflich alle paar Monate in die USA. Im Januar 2009 erzählte er mir, wie er durch einen Ort im Süden der USA gefahren ist. Fast an jedem Haus stand „For Sale“. Er dachte sich, das wird ewig dauern, bis sich diese Situation wieder bessert.

Interessant ist, was er ein paar Monate später sah …

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In der Süddeutschen Zeitung vom 4./5. Juli gibt es gleich zwei Highlights zum Thema Finanzkrise. Zunächst zwei Buchempfehlungen:

Beide Bücher habe ich mir umgehend bestellt.

Zweitens muss ich Marc Beise für seinen hervorragenden Artikel „Die Stunde der Vereinfacher“ gratulieren. Nachfolgend mehr dazu …

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42-15200880In der Ausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 19. Juni wurden drei Crash-Propheten befragt. Es antworteten Max Otte, Marc Faber und Roland Leuschel. Mich hat vor allem Max Otte interessiert, weil ich auch dessen Buch „Der Crash kommt“ gelesen habe.

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Der Kommentar von Herrn Broska zu meinem gestrigen Beitrag hat mich zu nachfolgenden Zeilen veranlasst.

In der Süddeutschen Zeitung vom 8./9. November 2008 stand auf Seite 32 ein Artikel mit der Überschrift „Gewinne mit gutem Gewissen“.
Hier einige Ausschnitte daraus:

„…Heute gehört die Mikrofinanzierung zum verbreiteten Mittel zur Armutsbekämpfung in den Ländern der dritten Welt, wo wegen fehlender Sicherheiten gerade ärmere Bevölkerungsschichten der Zugang zu Krediten verwehrt bleibt. … Trotz der vermeintlich schlechten Bonität und happigen Zinsen von mindestens 20 Prozent fällt nur jeder fünfzigste Schuldner aus… Mikrofinanz-Fonds bieten nicht nur Chancen auf Gewinne, sondern bergen auch einen emotionalen Faktor.“

Mikrofinanz-Fonds werden also gelobt, weil man einerseits mit ihnen gute Gewinne erzielen kann, andererseits arme Bevölkerungsschichten unterstützt. So schön das auch sein mag, klingt das nicht irgendwie wohlbekannt? Wurde die aktuelle Krise nicht durch sogenannte „subprime“-Kredite ausgelöst?

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