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Öko-Test prüft Riester-Verträge

Ein Leser dieses Weblogs hat mich auf folgenden Artikel aufmerksam gemacht: „Riester-Rente im Test: Schlechter als ihr Ruf„. Darin steht, dass die Zeitschrift Ökotest 144 Riester-Verträge überprüft hat von insgesamt 30 Versicherungsgesellschaften. Die Angebote werden als häufig irreführend und fehlerhaft bezeichnet.

Ökotest kritisiert vor allem, dass die Kosten nicht transparent genug ausgewiesen werden. Teilweise übersteigen die Kosten die Zulagen, die der Staat zahlt.

Fazit: Einen Riester-Vertrag abzuschließen einfach nur der staatlichen Zulagen wegen, ist nicht zu empfehlen. Gerade auch hier ist eine sorgfältige Prüfung sehr, sehr wichtig.

Wie mit Riester-Rentenverträgen abgezockt wird

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten werden Riester-Verträge immer mehr abgeschlossen. Zur Erinnerung: Es gibt vier Arten von Riester-Sparverträgen:

  1. Riester-Rentenversicherung
  2. Riester-Banksparplan
  3. Riester-Fondssparpan
  4. Riester-Bausparvertrag

Leider werden den meisten Sparern vor allem teure Riester-Rentenversicherungsverträge angedreht. Dass es sich hierbei sehr oft um reine Abzocke handelt, zeigt nachfolgendes Video…

Nachfolgend weitere Links zum Thema…

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Riester-Rentenversicherungen sind zu teuer

In meinen Beratungsgesprächen kommt in der Regel all das auf den Tisch, was ein Anleger bereits abgeschlossen hat. So stelle ich hin und wieder fest, dass jemand eine Riester-Versicherung abgeschlossen hat. Zur Erinnerung: Es gibt vier Arten des Riester-Sparens:

  1. Riester-Rentenversicherungen (das haben die meisten)
  2. Riester-Fondssparen
  3. Riester-Banksparpläne
  4. Riester-Bausparen

Ich habe darüber schon einmal geschrieben in „Bei Riester muss man unterscheiden können„.

Ich weise in dem Beratungsgespräch dann immer darauf hin, dass Riester-Rentenversicherungen in der Regel viel zu teuer sind und sich deswegen für den Sparer nicht lohnen. Ich empfehle stattdessen Riester-Banksparpläne oder kostengünstige Riester-Fondssparpläne.

Hin und wieder erlebe ich es, dass mir ein Kunde nicht glaubt. Der Kunde informiert sich dann noch anderweitig und sagt mir dann:

„Also ich habe mich erkundigt. Ja, es stimmt, bei Riester-Rentenversicherungen gibt es am Anfang in den ersten Jahren hohe Vertriebskosten. Da ich jetzt aber schon 3 Jahre in diesen Vertrag einzahle, sind diese Vertriebskosten ja schon gezahlt. Also wird sich ab jetzt der Versicherungsvertrag für mich lohnen.“

Das ist leider ein fataler Irrtum …

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Bei Riester muss man unterscheiden können

Der Verbraucherznetrale-Bundesverband (VZBV) hat eine Studie zum Thema Riester-Rentenversicherung in Auftrag gegeben. Diese Tage wurden diese Studie vorgestellt. Das Ergebnis ist vernichtend: „Die Verbraucher zaheln oft zu viel an Verwaltungs- und Abschlussgebühren und die steuerlichen Zulagen landen auf den Konten der Banken, Fonds und Versicherungen.“ So der Vorstand des VZBV Gerd Billen.

Viele Riester-Produkte sind zu teuer und informerien über Kosten entweder überhaupt nicht oder nur ungenügend.

Ich bin der Meinung: Riestern  k a n n  eine gute Sache sein. Man muss sich aber die Angebote sehr genau ansehen…

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Riester-, Rürup- und Lebensversicherungen schneiden schlecht ab

Eben gefunden im manager magazin: „Rot für Riester, Rürup und Co.“ Darin wird beschrieben, dass Hamburger Verbraqucherschützer in einer 44 Seiten starken Broschüre die gägnigsten Anlageprodukte geprüft haben. Besonders schlecht kommen folgende Anlageformen weg:

  • Kapitallebensversicherungen
  • Rürup-Rentenversicherungen (auch Basis-Rente genannt)
  • Riester-Rentenversicherungen

Ich habe in diesem Blog schon öfter die oben genannten Anlageformen kritisch beleuchtet. Siehe

Privatanleger sind in der Regel überfordert, einen Versicherungsvertrag finanzmathematisch korrekt durchzurechnen. Viele vertrauen dann einfach darauf, dass ihre Versicherungsvertreter sie richtig berät. Leider ist dieser in erster Line nicht an einer guten kundenorientierten Beratung interessiert, sondern an einem Abschluss.

Hier weitere interessante Links zum Thema:

Riester-Fondssparen kann eine Nullrendite bedeuten

In den Medien ist in jüngster Zeit immer wieder das Riester-Fondssparen ein Thema. Zur Erinnerung: Es gibt drei Arten des Riester-Sparens:

  1. die Riester-Rentenversicherung (die es a. in der klassischen Variante und b. als  als  fondsgebundene Rentenversicherung gibt).
  2. das Riester-Fondssparen
  3. Riester-Banksparpläne.

Riester-Banksparpläne sind für sehr sicherheitsorientierte Anleger. Riester-Rentenversicherungen sind in der Regel zu teuer. Und bei Riester-Fondssparplänen muss man wissen, dass sie wegen der gesetzlich vorgeschriebenen Kapitalgarantie ein anderes Risiko-Rendite-Profil als herkömmliche Fondssparpläne haben. Im folgenden mehr dazu.
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