An den Börsen gab es in den letzten Wochen wieder Kursverluste. Seit Anfang Juni bis heute hat der DAX in der Spitze fast 7 Prozent verloren. Angesichts dieser Entwicklung möchte ich noch einmal auf die große Bedeutung eines aktiven Risikomanagements hinweisen. Risikomanagement wird von den meisten Privatanlegern vernachlässigt, ist aber, meiner Meinung nach, elementar bei der Geldanlage für elementar. […]
Ich bin einerseits Vermögensberater, andererseits betreibe ich eine Vermögensverwaltung hier in München. Manchmal werde ich nach der Abgrenzung dieser beiden Dienstleistungen gefragt. Ein Hauptunterschied ist schon einmal, dass man unter bestimmten Voraussetzungen für eine Vermögensberatung keine staatliche Zulassung braucht. Für eine Vermögensverwaltung braucht man hingegen eine Zulassung nach dem Kreditwesengesetz (KWG) durch die BaFin.
Am 23. April habe ich einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung gelesen, der mich im übertragenen Sinne an das Verhalten vieler Anleger erinnert hat. Der Titel des Artikels von Christopher Schrader lautete: „Logik der Angst“. Untertitel: „Menschen überschätzen viele Gesundheitsgefahren und achten andere zu gering. Eine bessere Ausbildung in Statistik könnte die Sicht auf die […]
In meiner Vermögensverwaltung in München verfolge ich einen möglichst transparenten Ansatz. Und sehe mich da im Gegensatz zu einer ganzen Reihe von Finanzprofis, die ihre Dienstleistung mystifizieren. Dem Anleger mag das vielleicht im ersten Moment nicht auffallen, aber die spezielle Fachsprache vieler Börsianer dienen genau diesem Zweck: der Mystifizierung. Da wird gesprochen von „200-Tage-Linien“, „Candle-Stick-Charts“, […]
Es gibt ja den Börsenspruch „Sell in May and go away“. Zu Deutsch: „Verkaufe im Mai und gehe weg (von der Börse)“. Wer sich dieses Jahr an diese angebliche Weisheit gehalten hat, dürfte sich ärgern. Denn seit Anfang Mai bis heute ist der DAX um fast 5% gestiegen. Was hat es nun mit dieser vermeintlichen Börsenweisheit auf sich?

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