info@dr-peterreins.de | +49 89 287029-70
Dr. Peterreins Portfolio Consulting
  • Barrierefreie Informationen
  • Vermögensverwaltung
  • Anlageberatung
    • Honorarberatung
    • Vermögensberatung
    • Fondsberatung
    • Riester-Sparen
    • Tagesgeld
    • Festgeld
    • Investmentfonds
    • ETFs
    • Geschlossene Fonds
    • Girokonten (privat)
    • Girokonten (geschäftl.)
  • Finanzblog
  • Kontakt
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü
Du bist hier: Startseite1 / Allgemein2 / Soll man in Tranchen einsteigen?

Soll man in Tranchen einsteigen?

Allgemein

Wenn Anleger einen größeren Betrag anzulegen haben, gibt es immer wieder das Problem: Lege ich den Betrag in einem Schlag an oder investiere ich eine Zeitlang kleinere Tranchen?

Nehmen wir einen Anleger an, der 100.000 Euro anzulegen hat. Er möchte gerne damit in Aktienfonds (ETFs) anlegen, zögert aber noch, jetzt den gesamten Betrag anzulegen. Das Gefühl ist, dass mit Griechenland-Krise und China die Dinge noch nicht im Trockenen sind. Vielleicht, so meint er, ist es besser abzuwarten, wenn sich den Dinge beruhigt haben. Oder noch besser, den Betrag über die nächsten 10 Monate zu jeweils 10.000 Euro anzulegen.

Ist das wirklich sinnvoll?

Zunächst muss ich sagen, wenn sich der Anleger gefühlsmäßig auf diese Weise wohler fühlt, ist erst einmal nichts zu sagen. Die Frage ist aber auch, ob es nicht nur gefühlsmäßig richtig ist, sondern auch rational das Beste ist.

Hier ist meine Meinung, dass man ohne Weiteres in Tranchen anlegen kann, es aber letztlich genauso gut oder schlecht ist wie das Anleger mit einem Schlag.

Investiert der Anleger über 10 Monate in Tranchen, dann erreicht er, meiner Meinung nach, nur eine Schein-Sicherheit. Hinter der Idee, in Tranchen zu investieren, steckt ja letztlich die Angst, dass man heute alles anlegt und morgen passiert der große Crash.

Legt man über 10 Monate an, so steht man aber eigentlich vor demselben Problem. Es könnte sein, dass man Monat für Monat anlegt und die Börse jeden Monat steigt und erst ganz zum Schluss – wenn man also schließlich voll investiert ist – der große Crash stattfindet.

Wenn man in Aktien anlegt, legt man mit Risiko an. Daran ist nichts zu rütteln. Und dieses Risiko bedeutet, dass man unter Umständen hohe Wertschwankungen ertragen können muss. Und dieses Risiko kann man nicht durch Timing-Versuche mindern.

Genauso wenig gibt es besonders gute oder besonders schlechte Zeitpunkte für den Einstieg. Wer prinzipiell in Aktien investieren möchte, aber die gegenwärtigen Unsicherheiten erst einmal überstanden wissen möchte, begeht eigentlich gleich zwei Fehler:

Erstens kann man normalerweise in unruhigen Zeiten besonders günstig einsteigen. Man braucht halt etwas mehr Mut.

Zweitens aber kann man darauf wetten, dass nach einer überstandenen Griechenland-Krise oder einem sich normalisierenden chinesischen Aktienmarkt, irgendwann die nächste Krise kommt. Wir haben am Aktienmarkt einen ständigen Wechsel zwischen Verunsicherung und Euphorie. Man kann nicht erwarten, dass, sobald nur die momentanen Verunsicherungen überwunden sind, ab dann für alle Zeiten nur noch die Kurse nach oben gehen werden. Es wird immer ein Wechselbad der Gefühle bleiben.

Daher sollte man sich als Anleger fragen: Will ich überhaupt das mit Aktien verbundene Risiko? Kann ich das durchstehen? Bzw. muss ich das durchstehen, weil ich entsprechend hohe Zielrenditen benötige?

Beantwortet man sich diese Fragen mit Ja, dann spielen Timing-Effekte letztlich keine Rolle.

Weitere Links

  • Kompetente Vermögensberatung
  • Timing-Versuche gehen fast immer schief
  • Warum antizyklisches Investieren sinnvoll ist

 

 

10. Juli 2015/2 Kommentare/von Peterreins
Eintrag teilen
  • Teilen auf Facebook
https://dr-peterreins.de/wp-content/uploads/2015/02/vermoegensoptimierung-muenchen-geldanlage.jpg 264 455 Peterreins https://dr-peterreins.de/wp-content/uploads/2014/11/logo_peterreins.png Peterreins2015-07-10 17:49:192015-07-10 17:49:19Soll man in Tranchen einsteigen?
2 Kommentare
  1. Klaus-Dieter
    Klaus-Dieter sagte:
    11. Juli 2015 um 22:47

    Hallo Herr Dr. Petereins,

    ich stimme mit Ihrer Meinung aus dem Beitrag eigentlich voll überein. Der Einstiegszeitraum in Wertpapiere ist eigentlich egal. Viel wichtiger ist der Anlagezeitraum. Es ist ja bekannt das umso länger ein Aktieninvest dauert, umso geringer das Verlustrisiko wird. Aber um noch eine Möglichkeit darzustellen könnte man dem Investor noch folgendes Empfehlen: Zwei Drittel der Summe direkt in Wertpapiere investieren den Rest mit einem Monatlichem Sparplan. Dann könnte der Investor noch von dem Cost Averrage Effect profitieren. Aber wie gesagt, es wäre eine Möglichkeit von vielen.

    Gruß
    Klaus-Dieter

    Antworten
  2. Thinking
    Thinking sagte:
    14. Juli 2015 um 10:52

    Zum“Cost-Average-Effekt“ hatten 2003 Dr. Thomas Langer, Lehrstuhl für ABWL, Finanzwirtschaft, insb. Bankbetriebslehre, Universität Mannheim, und Dipl.-Kfm. Niels Nauhauser, Universität Mannheim, Stellung genommen:
    http://www.wiwi.uni-muenster.de/fcm/downloads/forschen/2003_Gibt_es_einen_Cost-Average-Effekt.pdf

    Antworten

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bücher von Dr. Peterreins

Dr. Peterreins' Grundsätze soliden Investierens



Bereits 2010 erschienen:

Fairness und Vertrauen in der Finanzberatung: Spielregeln für ein partnerschaftliches Miteinander von Kunden und Beratern


Finance Blog Award 2010


Kategorien

  • Aktuelles zum Kapitalmarkt
  • Allgemein
  • Biografisches
  • Buchbesprechung
  • Dr. Peterreins Investmentfonds
  • Frage an die Leser
  • Geldanlage im allgemeinen
  • Geschlossene Fonds
  • Historisches
  • Honorarberatung
  • Informationen zu Anlagemöglichkeiten
  • Literaturhinweis
  • Mein Beratungskonzept
  • Philosophisches
  • Psychologie
  • Steuerliches
  • Uncategorized
  • Vermögensberatung
  • Vermögensverwaltung München

Neueste Kommentare

  • Günter zu Warum ich skeptisch bin, was Immobilien betrifft
  • Tim Parker zu Der WealthCap Private Equity 12 Balance-Fonds
  • Thinking zu Honorarberatung ist nicht immer besser
  • Thinking zu Zum Thema Altersvorsorge
  • Joern zu Kurzanalyse des MIG Fonds 11

Archive

Neueste Beiträge

  • Optimal fürs Alter vorsorgen
  • Warum man bei Aktientipps vorsichtig sein sollte
  • Warum ich skeptisch bin, was Immobilien betrifft
  • Ein häufiger Fehler: Spekulation
  • Honorarberatung ist nicht immer besser

Neueste Kommentare

  • Günter zu Warum ich skeptisch bin, was Immobilien betrifft
  • Tim Parker zu Der WealthCap Private Equity 12 Balance-Fonds
  • Thinking zu Honorarberatung ist nicht immer besser
  • Thinking zu Zum Thema Altersvorsorge
  • Joern zu Kurzanalyse des MIG Fonds 11

Geldanalage Informationsdienst

In seinem Geldanlage-/Börseninformationsdienst informiert Dr. Peterreins über Finanzinstrumente (ohne Empfehlungen zu geben) und das Geschehen an den Börsen und Kapitalmärkten.

Geldanlage-Informationsdienst

Kontakt

Dr. Peterreins Portfolio Consulting GmbH
Ihr ehrlicher und zuverlässiger Vermögensverwalter & Finanzberater aus München

Söltlstraße 2 a
81545 München

Tel.: 089 / 28 70 29-70
Fax: 089 / 28 70 29-71
info@dr-peterreins.de

Kundeninformation
© Copyright - Peterreins. - Enfold WordPress Theme by Kriesi
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Erklärungen zur Nachhaltigkeit
Link to: Provisionen und Honorar bei Finanzberatung und Vermögensverwaltung Link to: Provisionen und Honorar bei Finanzberatung und Vermögensverwaltung Provisionen und Honorar bei Finanzberatung und VermögensverwaltungVermögensverwaltung München Link to: Risikoklassen in der Vermögensverwaltung Link to: Risikoklassen in der Vermögensverwaltung Anlageberater Dr. Peterreins aus MünchenRisikoklassen in der Vermögensverwaltung
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen