Wie kann man finanzielle Allgemeinbildung verbessern?

j0439504Gefunden bei WeltOnline: „Mama und Papa sind die wichtigsten Finanzberater„. Es ist bekannt, dass es um die finanzielle Allgemeinbildung sehr schlecht bestellt ist. Z.B. weiß ein Drittel der Immobilienbesitzer nicht, was ein Tilgungssatz ist. Deswegen hört man immer wieder die Forderung, ein entsprechendes Schulfach einzuführen.

In dem oben genannten Artikel wird eine aktuelle US-amerikanische Studie vorgestellt. Der Verfasser ist Soyeon Shim von der Norton School of Family and Consumer Sciences (University of Arizona).

Das Ergebnis der Studie: Einen viel größeren Einfluss als ein entsprechendes Schulfach haben die Eltern, damit ein Kind gute finanzielle Grundkenntnisse erwirbt.

Meine Frage an die Leser dieses Blogs: Was ist Ihre Meinung? Wie könnte man die finanzielle Allgemeinbildung in Deutschland oder in anderen Ländern  verbessern?

1 Antwort
  1. Manfred
    Manfred says:

    Es gibt ja auch Wirtschaftsgymnasien. Aber da werden wohl eher allgemeine Wirtschaftsthemen gelehrt (Betriebswirtschaft, Buchführung etc.)
    Ob ein Schulfach „Geldanlage und Kreditaufnahme“ (so könnte man es vielleicht nennen) viel bringen würde, weiß ich nicht. Möglicherweise interessiert es Schüler, die nur ein paar Euro Taschengeld im Monat bekommen, nicht so sehr, wie Millionäre ihr Geld anlegen sollten.

    Aber vielleicht sind durch die Finanzkrise und das damit verbundene Ungemach (u.a. Lehman-Zertifikate-Pleite) mehr Leute für das Thema sensibilisiert und informieren sich nun selber.
    Die Verbraucherzentralen sind ja stark unterfinanziert und kommen gegen die finanzstarke Banken- und Versicherungslobby kaum an.
    Aber auch Verbraucherministerin Eigner hat durch die Pflicht zum Beratungsprotokoll schon zum Schutz der Bankkunden beigetragen.

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