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Wie Harry Markowitz sein persönliches Depot strukturiert hat

In einem meiner letzten Artikel (Link dorthin) habe ich unter anderem behauptet, dass es einen fundamentalem Unterschied zwischen dem Anliegen von Finanztheoretikern und dem Anliegen von Praktikern besteht. Finanztheoretiker möchten einen bestimmten Sachverhalt absrakt verstehen lernen. Und ein Mittel dazu ist, ein finanzmathematisches Modell aufzustellen. Ein solches Modell hat notwendigerweise vereinfachte Annahmen.

Der Praktiker hingegen ist mit den tatsächlichen Finanzmärkten beschäftigt, mit dem Auf und Ab an der Börse. Ihm geht es nicht so sehr um theoretischen Erkenntnisgewinn, sondern darum die beste Anlageentscheidung zu treffen.

Nun kommt es immer wieder einmal vor, dass der Praktiker auf die komplizierten mathematischen Formeln des Theoretikers zurückgreift, und meint hier ein Hilfsmittel für seine Belange zu haben. Nicht selten übersieht der Praktiker aber dabei, die genauen (vereinfachten) Annahmen zu überprüfen, die der Theoretiker bequemerweise gemacht hat. Dies wiederum führt sehr häufig dazu, dass die Theorie keine wirklich brauchbaren Ergebnisse in der Praxis bringt.

Ein Beispiel für diese Kollission von Theorie und Praxis ist die Markowitz-Optimierung. Dazu habe ich eben einen interessanten Abschnitt in Gerd Gigerenzers Buch „Bauchentscheidungen“ gelesen …

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Ron Dembo über Risiko

j0387687Ich habe eben einen Artikel aus der Financial Times Deutschland vom 11. Juni 09 gelesen. Darin geht es über Ron Dembo, dem langjährigen Ex-Chef des Unternehmens Algorithmics. Dieses Unternehmen entwickelt Risikomanagement-Software.

Heute gilt es als eine Ursache der Finanzkrise, dass Banken sich zu sehr auf diese Software verlassen haben. Um so interessanter, was Ron Dembo zum Thema Risiko zu sagen hat …

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Wer nur isst, was er kennt, ernährt sich vielleicht zu einseitig

42-17371203Menschen haben ihre Vorlieben. Der Volksmund sagt: „Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.“ Ebenso haben die meisten Privatanleger ihre Vorlieben und Neigungen der Geldanlage. Der eine schwört auf Immobilien, der andere legt all sein Geld in Aktien an, ein Dritter denkt wegen der aktuellen Krise darüber nach, einen Großteil seines Vermögens in Gold zu investieren.

Investiert wird regelmäßig in das, womit der Anleger entweder gute Erfahrungen gemacht hat oder von dem er glaubt, dass es eine große Zukunft vor sich hätte, oder eben in das, was er besonders gut zu kennen glaubt …

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