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Ein Video mit den Crash-Gurus Marc Faber und Max Otte

Meine These ist, dass Crash-Gurus vor allem auch vom Vergessen leben. Was meine ich damit? Nehmen wir den Analysten A an. A macht, sagen wir 10 Vorhersagen. Davon gehen 5 daneben, 5 waren Treffer. Seine Trefferquote beruhte also rein auf Zufall. Das Ansehen dieses Analysten steigt umso mehr, je besser die 5 falschen Prognosen in die Vergessenheit versenken lassen kann.

Nehmen wir beispielsweise an, dass A es nach einem Jahr geschafft hat, dass alle sich nur noch an seine 5 Treffer erinnern können, keiner mehr jedoch an die anderen 5 Fehlprognosen. In diesem Falle hat A die Chance darauf, in der Öffentlichkeit den Status eines „Börsengurus“ zu bekommen.

Dann darf A im Fernsehen auftreten und wird gerne als absoluter Experte interviewt. In der Regel wird A dann vorgestellt als derjenige Experte, der unglaublicherweise fünf Mal exakt die richtigen Prognosen abgegeben hat. Wirklich unfassbar, oder?

Das Beste, was man machen kann, um den Glorienschein eines solchen (angeblichen) Gurus anzukratzen, besteht daran, sich das genau zu notieren, was er einmal gesagt hat. Sich also die Erinnerung zu bewahren. Genau so möchte ich das nachfolgende Video verstehen, in dem die gefeierten Crashgurus Marc Faber und Max Otte im Februar 2009 interviewt werden …

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