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Sinn und Unsinn von Garantieprodukten

Angesichts der Finanzkrise sind aktuelle Garantieprodukte wieder in Mode. In der heutigen Süddeutschen Zeitung wird Prof. Andreas Oehler zu diesen Anlageformen interviewt: „Das sind kastrierte Produkte“. Hier ein paar Zitate:

Oehler: Die Konstruktion ist ökonomisch widersinnig: Einerseits wollen Anleger am Aktienmarkt ein Risiko eingehen, andererseits suche sie Schutz vor genau diesem Risiko … Wenn ich als Anleger größere Renditechancen als auf dem Tagesgeldkonto wünsche, dann ist damit automatisch ein höheres Risiko verbunden. Das Risiko gleich wieder abzusichern ist sinnlos. …

SZ: Warum verkaufen sich die Produkte dennoch so gut?

Oehler: Klasse Werbung. Das Wort ‚Garantie‘ klingt gut und bedient wohl ein unterschwelliges Sicherheitsbedürfnis. Und wenn gleichzeitig noch mehr Rendite versprochen wird, fallen die Anleger darauf herein …

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Riester-Fondssparen kann eine Nullrendite bedeuten

In den Medien ist in jüngster Zeit immer wieder das Riester-Fondssparen ein Thema. Zur Erinnerung: Es gibt drei Arten des Riester-Sparens:

  1. die Riester-Rentenversicherung (die es a. in der klassischen Variante und b. als  als  fondsgebundene Rentenversicherung gibt).
  2. das Riester-Fondssparen
  3. Riester-Banksparpläne.

Riester-Banksparpläne sind für sehr sicherheitsorientierte Anleger. Riester-Rentenversicherungen sind in der Regel zu teuer. Und bei Riester-Fondssparplänen muss man wissen, dass sie wegen der gesetzlich vorgeschriebenen Kapitalgarantie ein anderes Risiko-Rendite-Profil als herkömmliche Fondssparpläne haben. Im folgenden mehr dazu.
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