j0336931Seit vielen Monaten bewegte die Anleger neben anderen Horrorszenarien vor allem eines: Dass General Motors (GM) insolvent wird. Und genau das ist jetzt geschehen, sozusagen von der imaginären Befürchtung zur realen Wirklichkeit. Und wie seltsam…

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j0404527Seit dem Einbruch im Oktober 2008 bis heute haben sich chinesischen Aktien fast verdoppelt. In China hat der Staat ein Konjunkturprogramm in Höhe von 500 Mrd Euro aufgelegt. Kaum ein Land ist so entschlossen, mit gigantischen Mitteln die Wirtschaft wieder anzukurbeln.

Kein Wunder also, dass sich so mancher Anleger überlegt, jetzt in China zu investieren…

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CB012841Kaum ein Thema bewegt die Gemüter mehr als das Thema Energie. Heute (18.05.09) habe ich einen Vortrag von Frau Dr. Karin Kneissl besucht. Sie ist eine anerkannte Expertin, publiziert regelmäßig zu Energiefragen und hat das Buch „Der Energiepoker“ geschrieben.

Als Vermögensberater und Fondsmanager interessiert mich natürlich vor allem eine Frage: Wohin wird sich der Ölpreis entwickeln? …

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j0434835Ich habe einen Neffen, der vier Jahre alt ist. Und wie viele Jungs in seinem Alter liebt er Autos. Deswegen habe ich ihm vor sechs Wochen ein Spielzeugauto geschenkt. In der Schachtel war neben dem Auto auch noch ein kleiner Katalog weiterer Spielzeugautos derselben Firma.

Erst vor ein paar Tagen habe ich ihn wieder gesehen. Und da war ich doch überrascht …

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CB067961Zu jeder Zeit gibt es Anlageformen, die gerade „in Mode“ gekommen sind. Vor knapp 10 Jahren waren das beispielsweise Internet-Aktien. Momentan ist Gold definitiv ein Mode-Investment . Denn wegen der Finanzkrise sind viele verunsichert und halten das glänzende Edelmetall für einen sicheren Hafen.  Ist es das wirklich?

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Nach der Bankenkrise in den 1930er Jahren zog man die Lehre, dass Einlagensicherungssysteme sinnvoll sind.

Auch jetzt kristallisieren sich bereits erste Lehren aus der aktuellen Finanzkrise heraus. Im Februar 2009 konnte man in der SZ Vorschläge von Prof. Martin Hellweg lesen, um künftig ähnliche Krisen zu vermeiden. Einer dieser Vorschläge scheint jetzt bereits umgesetzt zu werden …

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In vielen meiner Beratungsgesprächen, die ich aktuell führe, sprechen Anleger davon, dass sie Angst vor einer Hyperinflation haben. Vielleicht ist diese Angst auch berechtigt, Fakt jedoch ist, dass wir derzeit eher das gegenteilige Problem haben: Die Gefahr einer Deflation…

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Der Kommentar von Herrn Broska zu meinem gestrigen Beitrag hat mich zu nachfolgenden Zeilen veranlasst.

In der Süddeutschen Zeitung vom 8./9. November 2008 stand auf Seite 32 ein Artikel mit der Überschrift „Gewinne mit gutem Gewissen“.
Hier einige Ausschnitte daraus:

„…Heute gehört die Mikrofinanzierung zum verbreiteten Mittel zur Armutsbekämpfung in den Ländern der dritten Welt, wo wegen fehlender Sicherheiten gerade ärmere Bevölkerungsschichten der Zugang zu Krediten verwehrt bleibt. … Trotz der vermeintlich schlechten Bonität und happigen Zinsen von mindestens 20 Prozent fällt nur jeder fünfzigste Schuldner aus… Mikrofinanz-Fonds bieten nicht nur Chancen auf Gewinne, sondern bergen auch einen emotionalen Faktor.“

Mikrofinanz-Fonds werden also gelobt, weil man einerseits mit ihnen gute Gewinne erzielen kann, andererseits arme Bevölkerungsschichten unterstützt. So schön das auch sein mag, klingt das nicht irgendwie wohlbekannt? Wurde die aktuelle Krise nicht durch sogenannte „subprime“-Kredite ausgelöst?

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In der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung ist ein Artikel mit dem Titel veröffentlicht (S. 17):

„Geld darf nicht billig sein – Dauerhaft niedrige Zinsen gefährden den Wohlstand.“

Darin wird festgestellt, dass die Geldmarktzinsen derzeit extrem tief stehen. Mit Fest- und Tagesgeld bekommt man derzeit nur noch zwischen 2 und 3 Prozent. Zehnjährige Staatsanleihen rentieren derzeit mit 3,45%. Als Anleger oder Sparer sehen solche Zinssätze natürlich nicht besonders attraktiv aus. So steht auch im SZ-Artikel:

„Die Sparer werden … schlicht vergessen. Die Zinsen für Geldanlagen aller Art sinken rapide … Dahinter stehen Millionen Kleinanleger, die mit Sparplänen und Policen aller Art, teils jahrzehntelang und mit monatlichen Miniraten, für einen auskömmlichen Ruhestand vorsorgen sollen“

An dieser Stelle gebe ich zu bedenken, dass es bei der Rendite von festverzinslichen Geldanlagen vor allem auf die sogenannte reale Verzinsung ankommt. Damit ist gemeint, dass man von dem nominalen Zinssatz die Inflationsrate abziehen muss. Auf diese Weise relativieren sich sowohl sehr hohe Zinssätze als auch sehr niedrige Zinssätze.

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Vor ein paar Tagen wurde der Anlagebetrüger Madoff verurteilt. An Madoff bemerkenswert ist, welch großes Rad er gedreht hat, immerhin verwaltete er zum Schluss mehrere Milliarden USD. Zweitens aber ist es erstaunlich, dass er über fast 20 Jahr seinen Betrug durchziehen konnte.

Auf der anderen Seite habe ich selbst alle paar Monate mit Anlegern zu tun, die mir vermeintlich hoch attraktiven Anlagemöglichkeiten erzählen. Und nach einem meist sehr kurzen Blick, ist mir klar, dass es sich um Anlagebetrug handelt. Das Bemerkenswerte aber ist, dass ich fast jedes Mal dieselbe Erfahrung mache: Der Anleger glaubt mir nicht. Der Anleger ist in der Regel bereits so überzeugt, dass er nur sehr schwer davon abzubringen ist, sein Geld indubiose Hände zu geben. Häufig höre ich so etwas wie „ich habe Herrn X doch persönlich kennengelernt und er wirkt so seriös und sympathisch. Das kann ich mir einfach nich vorstellen, dass das ein Betrüger ist.“ Als wenn man es einem Menschen ansehen könnte, dass er etwas Böses im Schilde führt!!

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