Aktuelles zu den Dr. Peterreins Fonds (10. Mai 2010)

Die Griechenland-Krise stellte in den letzten Wochen eine echte Bewährungsprobe für den Euro dar. Einige Marktteilnehmer befürchteten, dass als nächstes Portugal, Spanien, Italien oder auch Irland an der Reihe sind. Schon immer waren unbestimmte Ängste für die Börsen schlechter als konkrete negative Meldungen. Dies hat insbesondere im Laufe der letzten Woche zu Crash-ähnlichen Zuständen geführt.

Seit Jahresbeginn bis 7. Mai ist der europäische Aktienindex EuroStoxx 50 über 16 Prozent gefallen. Nachfolgend informiere ich über den Wertverlauf der Dr. Peterreins-Fonds …

Wie gesagt, ist der EuroStoxx50 seit Jahresbeginn um über 16% gefallen. Dazu im Vergleich die aktuellen Zahlen der Dr. Peterreins-Fonds seit Jahresbeginn:

  • Total Return 1-Fonds (A0M0Y2): -1,67%
  • Total Return 2-Fodns (A0M0Y3): -3,89%
  • Global Strategy ETF-Dachfonds (A0M0Y3): +1,97%

Die Crash-ähnliche Entwicklung während der letzten Woche hat dazu geführt, dass wir in den beiden Total Return-Fonds komplett aus den Risiken ausgestiegen sind. Der Sicherheit halber gehen wir bis Ende des Quartals (also bis 30.06.) keine Risiken ein. Gemäß der festgelegten Anlagestrategie steht der Werterhalt in diesen Fonds im Vordergrund.

Zum heutigen Tag sieht die Börse zwar wieder freundlich aus. Die weitere Entwicklung sit aber nach wie vor mit nicht vorhersehbaren Risiken behaftet. Ein begrenzter Verlust ist besser als das Risiko, dass sich die Verluste im Laufe des zweiten Quartals noch ausweiten.

Zur Info hier noch die Wertentwicklung der Fonds auf Sicht von exakt 12-Monaten:

  • Total Return 1-Fonds (A0M0Y2): +2,92%
  • Total Return 2-Fodns (A0M0Y3): +2,20%
  • Global Strategy ETF-Dachfonds (A0M0Y3): +18,94%

Der Global Strategy ETF-Dachfonds hat sich also sowohl seit Jahresbeginn als auch auf Sicht von 12 Monaten deutlich besser entwickelt. Ich möchte aber betonen, dass diese bessere Performance nur möglich ist wegen des deutlich höheren Risikos, das mit dem Global Strategy Fonds verbunden ist. Das Verlustrisiko ist hier deutlich höher als bei den Total Return-Fonds.

Gerade die sehr sicherheitsorientierte Anlagestrategie hat in den letzten Monaten zu dem schlechteren Abschneiden der Total Return-Fonds im Vergleich zum Global Strategy-Fonds geführt. Denn gerade die starken, abrupten Kursverluste sind für die Anlagestrategie der Total Return-Fonds kritisch. Stop-Loss-Marken führen zum Ausstieg aus Märkten. Drehen die Märkte dann aber wieder ins Positive, dann ist das für die Total-Return-Fonds sozusagen der schlechteste Fall.

Im Global Strategy-Fonds werden jedoch starke Kursrückgänge dazu genutzt, um Aktien-ETFs nachzukaufen. Erholt sich dann die Börse schnell wieder, dann wird auf diese Weise eine Art Trading-Gewinn erzielt. Das Szenario also, das für die Total Return-Fonds schlecht ist, ist gerade für den Global Strategy-Fonds sehr gut.

Der Global Strategy-Fonds wird hingegen weniger gut laufen bei folgenden Szenarien:

  • Stagnierende Aktienmärkte
  • Leicht fallende Aktienmärkte ohne abruptes Auf und Ab.

Das sind wiederum Szenarien, die für die Total Return-Fonds besonders gut sind. Deren Anlagestrategie ist so, dass gute Renditen erzielt werden bei stagnierenden oder leicht fallenden Märkten.

Auf diese Weise sind die Anlagestrategien im Global Strategy-Fonds und den Total Return-Fonds bis zu einem gewissen Grade komplementär.

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