Warum gerade jetzt US-Bauland-Projekte?

Vor ein paar Jahren wurde ich von Kunden immer wieder auf geschlossene Medienfonds angesprochen. Jedem einzelnen riet ich dringend davor ab, hier zu investieren. Heute weiß jeder, wie wertvoll dieser Rat war.

Dann kam die Zeit, in der geschlossene US-Lebensversicherungsfonds „in“ waren. Auch hier war ich skeptisch und redete jedem, der mich danach fragte, eine Investition aus. Heute kann man immer wieder Negatives über diese Art von geschlossenen Fonds lesen (siehe manager magazin: Wenn Banken Tote sehen wollen, Handelsblatt: Strafanzeige gegen Deutsche Bank, FTD: Drama um Policenfonds)

Und über viele Jahre hinweg zeichneten Anleger begeistert Schiffsfonds. Auch hier riet ich ab. Und auch hier danken es mir meine Kunden heute (Siehe z.B.  Handelsblatt: Anleger erleiden Schiffbruch).

Warm habe ich hier jedesmal abgeraten? Und was hat das alles mit US-Baulandprojekten zu tun? Nachfolgend meine Antwort …

Prozyklisches Investieren kostet Geld

Die große Masse der Anleger stürzt sch mit Vorliebe auf das, was gerade „in Mode“ ist. Und das waren vor ein paar Jahren eben (unter anderem) Medienfonds, US-Lebensversicherungsfonds und Schiffsbeteiligungen. Meistens werden dazu nette Geschichten erzählt, die Anlegern plausibel und verlockend klingen. Diese netten Geschichten lenken dann zumeist von dem ab, was wirklich wichtig ist: nämlich erstens die Gebühren und Kosten und zweitens die tatsächlichen Risiken einer Beteiligung.

Zudem gilt die Regel: Prozyklisches Investieren geht fast immer schief. Wer dort investiert, was gerade die große Masse der Anleger für attraktiv hält, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Enttäuschung erleben.

Wer es anders machen will und antizyklsich gegen den Strom investieren will, hat gewissermaßen mit psychologischen Faktoren zu kämpfen. Denn es ist sehr, sehr schwer von einer Anlageform Abstand zu nehmen, von der aktuell die Medien nur Positives berichten, von der gerade Hinz und Kunz begeistert sind und vielleicht schon erste gute Gewinne erzielt haben. Gerade als Anlageberater begibt man sich schnell ins Abseits, wenn man nicht die aktuellen Trends mitmacht. Oder anders formuliert: Anlageformen, die im Trend liegen, lassen sich so unglaublich leicht verkaufen. Von Anlageformen hingegen, die etnweder weniger bekannt sind oder aus irgendwelchen Gründen bei der großen Masse negativ belegt sind, kann man die wenigsten Anleger überzeugen.

Jetzt in US-Grundstücke zu kaufen, bedeutet antizyklisch zu investieren

Und das ist genau der Bogen zu US-Baulandprojekten. Redet man von Photovoltaik oder Windkraft oder dergleichen, dann sind sehr viele Anleger fast unbesehen bereit, hier einen größeren Betrag zu investieren. Bie US-Bauland hingegen ernetet man fast durchgängig Stirnerunzeln und Unveständnis. „Ist im US-Immobiliensektor nicht gerade eine Krise? Ist es nicht verrückt, gerade jetzt hier zu investieren?“ – so wird gerne gefragt.

Dabei gibt es kaum eine günstigere Zeit für einen Einstieg in US-Bauland als derzeit. Solche Projekte werfen in der Regel Renditen von bis zu 10 % und mehr ab. Das hat in den letzten Jahren einige dazu gebracht, sich auf dieses Geschäft einzulassen. Einige haben hierfür aber zu viel Fremdkapital aufgenommen. Die Banken verlieren leicht ihre Geduld und wollen jetzt ihr Geld wieder sehen. Das führt momentan zu einer Reihe von Notverkäufen. Wer jetzt mutig ist, kann gute Grundstücke zu unglaublichen Schnäppchen-Preisen einkaufen. Hier drei Beispiele:

Bei einem Projekt hat im November 2008 (also während der Krise) ein Gutachter ein Grundstück auf einen Wert von 12 Mio USD geschätzt. Dieses Grundstück erweben die US-Baulandentwickler, mit denen ich zusammenarbeite, gerade für 4 Mio USD.

Ein anderer Entwickler hat ein Grundstück erworben und für die Entwicklung des Grundstücks bereits 2 Mio USD investiert. Dieses Grundstück kann man aktuell für 1,8 Mio USD erwerben, also quasi die Entsicklungskosten und das Grundstück gibt es noch gratis dazu. 

Ein drittes Grundsück in bester Lage ist bereits komplett zu Bauland entwickelt. Wer hier kauft, hat keinerlei weitere Entwicklungskosten, sondern muss einfach nur darauf warten, dass sich die Lage wieder normalisiert und kann das Grundstück dann mit hohem Gewinn wieder verkaufen.

So wie ich die Jahre davor vor vielen geschlossenen Fonds gewarnt habe, so rate ich genau jetzt zum Einstieg in US-Baulandprojekte. Sofern der Anleger sich natürlich über die entsprechenden Risiken im Klaren ist. Denn selbstverständlich handelt es sich um eine unternehmerische Beteiligung, bei der man für nichts garantieren kann. Mir jedoch erscheint es ziemlich offensichtlich, dass man hier beträchtliche Chancen hat. Und zwar genau deswegen, weil sich so viele andere Anleger nicht trauen.

Ich habe bereits in diesen Betirägen über US-Baulandprojekte geschrieben:

Gebühren und Kosten

Das wichtigste Kriterium sind natürlich die Kosten und Gebühren. Und selbstverständlich kann ich nur solche Arten der Beteiligungen in US-Bauland empfehlen, bei denen sich die Geühren und Kosten in einem guten, vertretbaren Rahmen bewegen. Das ist übrigens einer der Hauptunterschiede zu solchen Anlageformen, die gerade „in Mode“ sind. Sie sind nämlich fast immer hoffnungslos überteuert. Und das Traurige ist: Wegen des schönen Hochglanzprospekts und der netten Geschichten übersehen die Anleger oft nur zu leicht, die Kosten und Gebühren genau zu überprüfen.

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